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Kostenzuschuss für den Bau des Kleistturms

Kostenzuschuss für den Bau des Kleistturms
Links: W.Tomaszek / T.Ciszewicz

Links: W.Tomaszek / T.Ciszewicz

Der Bürgermeister Tomasz Ciszewicz hat heute in Anwesenheit von Waldemar Tomaszek vom Justizministerium, Europaangelegenheiten und Verbraucherschutz des Brandenburgia Vereins, am 23. März, im Gemeindeamt in Słubice einen Vertrag über einen Kostenzuschuss für den Bau des Kleistturms unterzeichnet. Im Rahmen dieses Projekts wird die Brücke zwischen Słubice und Frankfurt ebenfalls attraktiv hervorgehoben.

“Ich bin sehr froh, dass wir diesen Vertrag nun haben. Wir werden uns sofort auf die Ausschreibung für den Bau des Kleistturms vorbereiten”, sagte der Bürgermeister T. Ciszewicz und fügte hinzu, dass die Bauarbeiten noch dieses Jahr begonnen werden. Der Turm soll im nächsten Jahr für Touristen zugänglich gemacht werden. Der heute unterzeichnete Vertrag sieht vor, dass die Gemeinde Słubice für den Bau des Turms 1,1 Millionen Euro von Brüssel erhält, das sind 85 Prozent der Kosten, die anfallen.


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Der von Łukasz Biernacki entworfene Turm wird 30 Meter hoch sein. Auf 25 Metern wird eine runde Aussichtsplattform gebaut, die man betreten kann, nachdem man die fächerförmige Treppe überwunden hat. Das Ganze wird von einem Glasdach bedeckt sein. “Ich bin überzeugt, dass der Kleistturm eine Touristenattraktion für Polen und Deutsche werden wird”, sagte der Bürgermeister.

Das Gebäude soll sich auf den historischen Kleistturm beziehen, der von 1892 bis 1945 im ehemaligen Stadtteil der Frankfurter Dammvorstadt (heutiges Słubice) am sogenannten Wzgórza Żydowskich (zu dt. etwa Judenerhöhung), in der Nähe des zuvor gebauten Stadions. Es wurde nach Ewald von Kleist benannt, der dem preußischen Militär angehörte und Mitglied der Freimaurerloge war. Er starb 1759 während der Schlacht von Kunowice. Ewald war ein Urgroßvater, eines anderen berühmten Kleists-und zwar Heinrich, der 1777 geboren in Frankfurt (Oder) wurde und ein Durchbruchschriftsteller der Aufklärung und der Romantik, der in die Literaturgeschichte einging. Frankfurt ist stolz auf die Kleists stolz und bewirbt die Stadt heute als Kleist Stadt.

Dank der Unterstützung aus Brüssel werden Słubice und Frankfurt nicht nur den Kleistturm erhalten. Im Rahmen dieses Projekts wird auch die Brücke an der Oder hervorgehoben. Die Beleuchtung in Blau und Grün (das sind die Farben, die auf dem gemeinsamen Logo von Słubice und Frankfurt erscheinen) wird diesen Ort sicherlich attraktiver machen. Um die Beleuchtung wird sich die Frankfurter Stadtverwaltung kümmern, die für diesen Teil des Projekts verantwortlich ist.

Mit dem Bau des Kleistturms wird das Projekt fortgesetzt, bei dem 2014 das Haus Bolfras wiedererbaut wurde. Dort befindet sich derzeit unter anderem die deutsch-polnische Touristeninformation und das Kooperationszentrum Słubice-Frankfurt, das sich mit der gemeinsamen Vermarktung beider Städte beschäftigt.

Quelle und Bilder: slubice.pl / Beata Bielecka / 23.03.2018

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Kommentare (1)

  1. Pingback: Mariusz Olejniczak - der neue Bürgermeister von Slubice

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