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Kolberg – das Kurort an der polnischen Ostseeküste

Kolberg – das Kurort an der polnischen Ostseeküste
Kolberg liegt in der Woiewodschaft Pommern und ist 150 km von dem Grenzübergang zu Nadrensee (Gemeinde in Mecklenburg- Vorpommern, an Grenze zu Polen gelegen) entfernt (A 11). Kolberg ist der Viertgrößte Ort in der Region. Heilschlamm, den es in der Umgebung von Kolberg besonders häufig gibt, lockt viele Besucher in den Kurort. die nicht nur aus dem westlichen Teil des Landes kommen. Der Kurort an der polnischen Ostseeküste wird vor allem von Besuchern und Kurtouristen aus Deutschland geliebt. Letztere sind vor allem , die die an einer Erkrankung der oberen Atemweg, Kreislaufproblemen oder eine Arthritis (Gelenkentzündung) leiden.

Die Geschichte von Kołobrzeg

Die Geschichte von Kolberg reicht bis ins 18. Jh. zurück, als der Ort noch als eine Siedlung mit hohem Salzgehalt bekannt war und 1830 die erste Salzbadeanlage eröffnet wurde. Die Stadtrechte wurden im darauf folgenden Jahrhundert erworben, als dort die erste Burg gebaut wurde. Im 10. Jh. verband Mieszko I (ab 960 erster Herrscher im Gebiet des heutigen Polen) das Resort mit dem polnischen Staat.
In der Schlacht um Kolberg im Jahre 1945, wurden fast alle Spa- Zentren zerstört. Doch schon Ende 1950 wurden schon Tausende von Besuchern in die Stadt geholt.
Auch zahlreiche Denkmäler und Erinnerungsorte laden zu einer Besichtigungstour in die Stadt Kolberg ein. Dazu gehören unter Anderem die gotische St.-Marien-Basilika oder das neugotische Rathaus. Es lohnt sich auch die noch vorhandenen Überbleibsel der ehemaligen Befestigungsanlage von Kolberg zu entdecken.

Dieses Mal laden wir Sie herzlich auf eine Besichtigungstour mit unserem POLANDO Fiat nach Kolberg ein- ein wunderschöner Kurort in Polen, an dem Ihr Euch erholen , neue Kraft sammeln, aber auch einen aktiven Urlaub verbringen könnt.

Unsere TOP 9 für Ihren Besuch in Kołobrzeg

1. Die Seebrücke in Kolberg

 

Die Seebrücke in Kolberg ist eine große Sehenswürdigkeit der Stadt. Die erste entstand 1881 vor dem „Küstenpalast“ und hatte eine Länge von 100 m. Während des Zweiten Weltkrieges wurde sie zusammen mit dem Palast zerstört. Der Ort durch den wir heute schön spazieren gehen können, wurde am 19. Juni 1971 in Auftrag gegeben.

Die Seebrücke in Kolberg ist das längste Bauwerk aus Stahl in ganz Polen. Die Breite der modernen Anlegestelle beträgt 9 m und die Länge ganze 220 m. Bänke entlang des Piers laden zu einer kurzen Rast ein und geben den Blick auf den nahegelegenen Leuchtturm frei. Am Ende des Piers ist ein kleiner Hafen für Kreuzfahrtschiffe.

2. Der Kurpark

Der Kurpark der den Namenspatronen Stefan Żeromski hat, ist der größte der Stadt. Er umfasst eine Fläche von 31 Hektar und wurde im 19. Jh. gegründet. Im Park selbst stößt man auf viele wertvolle Exemplaren von alten Bäumen (z.B Eichen, Hainbuchen, Akazien und Tannen).

Das besonders schöne an Kolberg ist, dass sich viele kleinere Parks und Plaetze, verteilt im gesamten Ort, befinden. Dort können die Besucher Kolbergs mühelos ein schattiges Plätzchen finden.

Auf der Grünanlage „der Pisten” befindet sich ein besonders entzückender Brunnen von 1970. 2013 wurde dieser renoviert und zugegeben, seitdem ist er vollkommen. Die Form ähnelt der eine Lotusblüte und macht den Binnen deshalb zu etwas besonderem.

3. Kolberg – die Salzstadt

Die sogenannten Salzpfannen, die zum Verdampfen des Salzes verwendet wurden und die dazugehörigen Salz- oder Pfannenhaken- ein unverzichtbares Werkzeug bei der Salzgewinnung- sind seit Langem ein fester Bestandteil im Wappen von der Stadt Kolberg. Seit dem frühen Mittelalter (7. Jh.) wurde Salz aus Solequellen in der Nähe der heutigen Salzinsel gewonnen. Hier begann die berühmte Salzstraße. Ihr hatte die Stadt ihren Reichtum zu verdanken. Das Salz zog die Kauleute nach Kolberg, so wie das heute mit den Kurtouristen aufgrund des hohen Mineralgehalts in den Salzlaken geschieht.
Zusätzlich zu dem Salzwasser kann der Ort ein bestimmtes Mikroklima und den hoch geschätzten Heilschlamm bieten. Die Spa- Traditionen werden seit fast 200 Jahren fortgeführt. Viele Menschen, mit den unterschiedlichsten Erkrankungen, werden hier behandelt.

 

Auf der Salzinsel, in der Nähe der Straße Solna und der Brücke befindet sich die Hauptattraktion des Kurorts- eine Salzquelle, die besonders sehenswert ist. Ein Strom von einer 6 prozentigen Salzlösung fließt von einem kleinen Wasserspeier zum Steinbrunnen. Wer möchte kann persönlich den die Salzlösung probieren und den Geschmack erleben, jedoch empfehlen Wir dies in nur kleinen Mengen zu tun.
Im Spätsommer und Herbst stehen die Einheimischen mit ihren Einmachgläser genau an dieser Quelle Schlange, um ihre Behälter mit dem wertvollen Wasser zu füllen und ihre Gurken damit einzumachen. Diese Gurken gelten als die gesündesten in ganz Polen, da sie voll mit Mikronährstoffen sind, das Wasser eine ausgezeichnete Lagerung verspricht und der Geschmack einfach unvergleichlich ist.

4. Das Rathaus

 

Das Rathaus in Kolberg wurde 1829- 1832 im neugotischen Stil erbaut. Sein Baumeister war der bekannte Karl Friedrich Schinkel. Es wurde an die Stelle des 1807 abgerissenen Rathauses gesetzt. Trotz der ganzen Bombardierungen der Stadt Kolberg während des Zweiten Weltkrieges, wurde der gesamte Gebäudekomplex nicht zerstört. Derzeit bildet das Rathaus den Sitz der Stadtverwaltung. Hier befindet sich auch eine Galerie für zeitgenössische Kunst

5. Die Stiftskirche- ein ungewöhnliches Denkmal

 

Bei der Betrachtung der mächtigen Kolleriger Stiftskirche ist es schwer zu glauben, dass sie fast komplett während des Kriegswirren zerstört wurde. Das Heiligtum entging dem Schicksal vieler anderer pommerschen Kirchen, die nach dem Krieg abgerissen wurden und dann das Material oftmals weiter verwendet wurde. Die Stiftskirche der Heiligen Jungfrau Maria wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jh. gebaut. Später wurde sie dann erstmals erweitert und verschönert. Wie so oft waren wohlhabende Bürger Spender für diese Form der Ausschmückung und deshalb ist das Innere der Kirche mit wunderbaren Kunstwerken ausgeschmückt. Die Stiftskirche beherbergt auch viele Skulpturen und Gemälde, deshalb lohnt es sich diese bei einem Besuch den Reiseführer bereit zu halten.

6. Das Millenniumdenkmal

Im Jahr 1000 war das Ergebnis der sogenannten „Gnesener Vereinbarung“ zwischen dem Herzog Bolesław (Aus der Herrscherfamilie der Piasten, 992 Herzog und später König von Polen) und Kaiser Otto III das Bistum in Kolberg.
Im Jahr 2000 wurde dann eine Statue aus Edelstahl vor der Marienbasilika enthüllt und erinnert bis heute an die Ereignisse, die vor 1000 Jahren stattgefunden haben und zu der Gründung des Bistums geführt haben. Das Denkmal repräsentiert die Teilnehmer des Gnesener – Kongresses: Der deutsche Kaiser Otto III und der polnische König Bolesław I Chrobry. Beide stehen vor einem zerrissenen Kreuz, dass von den Flügeln einer Taube mit einem Olivenzweig im Schnabel zusammengehalten wird.
Acht Jahre später, 2008, wurde ein neues überholtes Millenniumdenkmal vorgestellt. Abgesehen von den historischen Figuren, wurde auch Papst Johannes Paul II und Papst Benedikt XVI verewigt.

7. Die Morastschanze

 


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Die Morastschanze wurde in den Jahren 1770- 1774 auf der Salzinsel errichte, um den Hafen zu verteidigen. Sie hatte die Form eines Pentagramms und war von einem Graben umgeben. Die Rampe führte in Richtung Stadt. Der gesamte Komplex war mit Erde bedeckten hatte mehrere Schießscharte. Vor einem hölzernen Tor befand sich eine Zugbrücke. Bis 1945 hieß sie noch Schillschanze.

Andere Befestigungselemente, die man in Kolberg finden kann, sind der Hafen, der Leuchtturm und eine ganze Gruppe von Befestigungsanlagen- die Waldenfelsschanze und die Wolfsbergschanze (das heutige Gelände des Amphitheaters).

8. Die Salzschanze

Sie wurde in der letzten Modernisierunsphase in den Jahren 1832- 1836 errichtet. Sie war ein weiteres Element zum Schutz des Hafens. An den Wänden gibt es von allen Seiten Schießscharte zur Verteidigung gegen Angreifer. Das gesamte Gebäude. Das gesamte Bauwerk war einmal mit Erde bedeckt. Damals befand sich rund um die Salzschanze auch ein Graben und eine Rampe.

9 Der Leuchtturm in Kolberg

 

Zum ersten mal erstrahlte das Licht des Kolberger Leuchtturms 1666. Das Feuer flammte erst auf, als sich ein Schiff dem Hafen näherte. Weil die Stadt besonders anfällig für die Angriffe von Seeräubern war, wurde an der Meeresmündung eine Festung errichtet, die zur Verteidigung des Hafens diente.

Im März 1945 wurde der Leuchtturm von den sich zurückziehenden Deutschen gesprengt. Sie wurde dann auf einer Plattform an einem neuen Ort, da wo vorher die Festung stand, wieder aufgebaut. Diese Anlage wurde im Laufe der Zeit zerstört und am Ende des Zweiten Weltkrieges war von ihr fast nichts mehr übrig.

Weil zur Ausbesserung Sand vom Strand verwendet wurde, zeigt sich bis heute im Innenbereich des Turms Salz. 1981 wurde eine umfangreiche Sanierung durchgeführt, die das Objekt an die Anzahl der immer mehr werdenden Besucher anpasst.

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