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Swinemünde und Umgebung: Kaseburg (Kasibór)

Swinemünde und Umgebung: Kaseburg (Kasibór)

Kaseburg – unsere Empfehlung für eine gemütliche Fahrradtour

Egal ob Sie gerade Urlab an der Polnischen Ostseeküste verbringen oder gerade in der Grenznähe wohnen und nach Anregung für einen Ausflug suchen… Die kleine Siedlung gleich bei Swinemünde verbirgt einige Sehenswürdigkeiten und eignet sich zugleich für eine entspannte Fahrradtour.

Die Siedlung Kaseburg (Karsibór) liegt auf der Insel, die den gleichen Namen trägt. Aus administrativen Gründen ist es Teil von Swinemünde. Seit Jahrhunderten liegt Kaseburg im südöstlichen Teil der Insel Usedom.


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In den Jahren 1874 – 1880 wurde ein neuer Wasserweg ausgegraben, der bequemer als der vorherige war, der nur zu Verwirrungen bei der Navigation auf der Swine (Świny) führte. Der Kaiserkanal verkürztet die Fahrt von Swinemünde nach Stettin (Szczecin) erheblich. Er trug auch zur Entstehung einer neuen Insel- Kaseburg- bei.

Seit 1945 wird der Kanal Piast genannt. In der Nähe der Pistenbrücke, die Kaseburg mit Wohin verbindet, befindet sich ein kleines Becken aus Beton des Kais. Damals wurde der Marinestützpunkt im Herzen von Swinemünde durch Luftangriffe ernsthaft bedroht. Verborgen, am Rand des Beckens, trainierten dort die Mannschaften der U- und Torpedoboote.

Kaseburg kann man bequem mit dem Fahrrad erreichen, während man schon unterwegs interessante Statuen von alliierten Fliegern aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen.

Evangelischer Friedhof in Kaseburg

In mitten der Siedlung, zwischen Häusern und zwischen einem unendlichen Wald, befindet sich ein dörflicher, nicht großer historischer evangelischer Friedhof. Er ist in ganz Pommern etwas besonderes. Vier der ältesten Grabsteine stammen aus dem Jahre 1856 und der Friedhof fungierte noch bis in die 40-er Jahre des 20. Jh. hinein als solcher. Er war in Kaseburg der einzige.

Bereits zugewuchert, zum größten Teil bereits zerstörte Grabsteine- ziehen auch die kunstvoll gestalteten Zäune, die diese umgeben, den Blick auf sich. Leider hat der Lauf der Zeit, der Mangel am nötigen Bewusstsein und die dazugehörige Ignoranz der nach dem Zweiten Weltkrieg neu angesiedelten Bevölkerung, dem Erhalt des seltenen Friedhofs, den Rest gegeben.

Auf die seltenen Grabmäler wurden die Leute nicht aufmerksam gemachten so macht der Friedhof on Kaseburg einen überaus traurigen Eindruck. Unzählige Mücken und das Rauschen der Bäume erledigen den Rest, wenn es um die Stimmung geht.

Das Denkmal der Piloten Royal Air Force

In den Tiefen des Waldes, südlich von Kaseburg kann man ein Fragment von dem britischen Bomber „Lancaster“ begutachten. Am 16. April 1945 während die Alliierten den deutschen Kreuzer „Lützow”, der sich gerade im Pilsen Kanal befand, unter Beschuss nahmen, wurde einer der britischen Maschinen abgeschossen. Sieben Insassen der „Lancaster“ kamen dabei ums Leben. Ihre Leichname wurden nach dem Krieg exportiert und auf den Kriegsfriedhof nach Posen gebracht.

Die Anfahrt zu dem Denkmal wird einem mit einem Schild an der Hauptstraße von Kaseburg erleichtert, das aufschlüsselt, wo man hinfahren muss. Das Denkmal ist aus den Resten der Flugzeugs gebaut worden.

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