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Europatag? Da war was los!

Den Europatag haben wir am 9. Mai bereits zum 7. Mal an beiden Oderufern gemeinsam gefeiert. Dieses Jahr fanden die Feierlichkeiten in Słubice statt
Europatag? Da war was los!

Mehr als 40 unterschiedliche Organisationen beider Seiten der Oder nahmen dieses Jahr an der Organisation der Veranstaltung unter dem Motto „Gemeinsam Europa gestalten“ teil. Den Europatag haben wir am 9. Mai bereits zum 7. Mal an beiden Oderufern gemeinsam gefeiert. Dieses Jahr fanden die Feierlichkeiten im Rahmen des Projektes Modell einer europäischen Doppelstadt Słubice – Frankfurt (Oder) statt. Während der Einführungsveranstaltung vor dem Collegium Polonicum, sangen Kinder aus polnischen sowie deutschen Schulen und Kindergärten gemeinsam und in beiden Sprachen die „Ode an die Freude“.

Laut des Slubicer Bürgermeisters Tomasz Ciszewicz war das Jahr 2004, in welchem Polen der Weg in die europäische Union eröffnet wurde, ein Meilenstein in der Zusammenarbeit unserer beiden Städte. Heute spielt dieses Verhältnis eine zentrale Rolle in der gesamten deutsch – polnischen Zusammenarbeit.

„Dadurch, dass beide Länder in der EU sind, ist eine Zusammenarbeit auf verschiedensten Ebenen möglich“ – fügte Oberbürgermeister Martin Wilke hinzu. Auch Agnieszka Świątek (Leiterin der Abteilung für europäische und staatliche Projekte im Amt der Wojwodschaft Lubuskie) unterstrich die Rolle der Zusammenarbeit zwischen Slubice und Frankfurt (Oder) – „Eine solche Zusammenarbeit wie zwischen Slubice und Frankfurt (Oder) ist dient vielerorts als Vorzeigemodell“. Bei der Eröffnung waren auch Stefan Ludwig (Minister für Justiz, Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg) und Slubicer Gemeinderat Marcin Jabłoński anzutreffen.

Ein wichtiger Teil der Debatte rund um die Europatage war die Thematik des Brexit und mögliche Nachwirkungen für die Europäische Union, an der Debatte nahmen 80 polnische sowie deutsche Schüler Teil. „Die Europatage haben für uns nicht nur Integrationscharakter, sondern auch einen Bildungshintergrund“ – so T. Ciszewicz. So konnte im Rahmen von Workshops ein Blick in die Räume des Büros Europe Direct, in Frankfurt, geworfen werden. Hier gab es Infos zum Thema „Euroregion Pro Europa Viadrina“ und einen Wettbewerb zum Wissen rund um Kultur, Kunst und Bräuche in der EU.

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An der Viadrina fand eine Debatte in Anlehnung an die Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt, im Bolfrashaus wurde zum Thema „zwischen Nationalpopulismus und neuer Aufbruchsstimmung“ mit Parlamentariern beider Länder diskutiert.

Im Slubicer Kino lief der Film „Europa, Europa“ von Agnieszka Holland und bei den Slubfurtern gab es ein europäisches Picknick. Bei Musik, Kunst und Lagerfeuer wurden polnische, deutsche, ukrainische und afghanische Leckereien angeboten, außerdem gab es die Möglichkeit Beachvolleyball und Boule zu spielen.

In der Slubicer Stadtbibliothek konnten Slubicer Grundschüler an Kunst-Workshops teilnehmen in denen Wissen über Europa vermittelt wurde.

Die Europatage werden noch bis zum 16. Mai andauern. In den kommenden Tagen wird es noch die Möglichkeit geben einen Filmabend in der Europa-Universität Viadrina zu besuchen. Die Vereinigung „Po Prostu“ organisiert Workshops für Kindern in denen wertvolles Wissen bezüglich der Europäischen Union vermittelt wird. Wer die Europatage lieber aktiv verbringt, kann an einer Fahrradtour Richtung Rzepin teilnehmen.

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Quelltext: Slubice.pl / © Beata Bielecka

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