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Umweltpolitik

Naturschutz

Polen besitzt eine große Anzahl ursprünglicher Naturregionen. Etwa ein Drittel der Landesfläche besteht aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten. Seltene und bedrohte Tierarten wie Weißstorch, Bison und Wolf finden hier ihren Lebensraum. Die wichtigsten Gebiete wurden in etwa 1000 Reservaten, 88 Naturparks und 22 Nationalparks unter Schutz gestellt.

Luft- und Wasserverschmutzung

Die Umweltverschmutzung im kommunistischen Polen war gravierend. Über 10% der gesamten europäischen Schwefeldioxid- und Staubemissionen stammten damals aus Polen.

In den letzten Jahren hat es aber auch erhebliche Fortschritte bei der Senkung des Ausstoßes von CO2, Stickoxiden und Staub gegeben. Die Wasserqualität der Fließgewässer und Seen wird heute primär durch Aufrüstung oder Neubau von Kläranlagen verbessert.

Schwerpunkte des polnischen Umweltschutzes sind die Luft- und Wasserreinhaltung sowie die Abfallwirtschaft. Dafür sind in den nächsten Jahren Investitionen in Höhe von ca. 40 Mrd. Euro notwendig, deren Finanzierung auch unter Berücksichtigung der EU-Hilfen eine große Herausforderung darstellt.

Bilaterale Kooperation

Deutschland und Polen haben im Bereich des Umweltschutzes in den letzten Jahren eine vielfältige und erfolgreiche Zusammenarbeit aufgenommen. Der 1991 gegründete Deutsch-Polnische Umweltrat tritt auf Ministerebene und unter Beteiligung aller relevanten Institutionen beider Länder in der Regel jährlich zusammen. Er hat die Aufgabe, Leitlinien und Schwerpunkte für die Kooperation im Umweltbereich zu erarbeiten, Strategien aufeinander abzustimmen, und die Zusammenarbeit im grenznahen Raum zu fördern.

Die Schwerpunkte der Umweltbelastungen liegen in den Regionen Danziger Bucht, Ober- und Niederschlesien, Szczecziń, Kraków und Warschau.

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