Westpolen

Die Region im mittleren Westen ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Doch es gibt auch einige bedeutende industrielle Zentren. Zahlreiche Seen, Flüsse und ausgedehnte Wälder bieten einen hohen Erholungswert. In der geschichtsträchtigen Region gibt es viele alte Schlösser und Herrenhäuser. Sie werden zum Teil als Museen, teilweise auch als Hotels genutzt.

Lebuser Land

Das Gebiet der Woiwodschaft Lubuskie nahe der deutsch-polnischen Grenze bietet sehenswerte Kulturschätze ebenso wie attraktive Orte für die Naherholung. Das frühere Lebuser Land, das bis über die Grenze nach Brandenburg reicht, und auf polnischer Seite unter anderem das Seengebiet bei Lagow umfasst, wurde aufgrund seiner ökologischen Bedeutung von der Naturfreunde-Internationale zur Europäischen Landschaft der Jahre 2003/2004 gewählt.

Region Wielkopolska/Großpolen

Gilt als die Wiege Polens. Gniezno/Gnesen war die erste Hauptstadt Polens. Zahlreiche Zeugnisse erinnern an die Piastenkönige, die über vier Jahrhunderte das Land regierten. Rund um die Messestadt Poznan finden sich mehrere sehr sehenswerte Orte.

Kujawien-Pommern

Quer durch die Woiwodschaft schlängelt sich die Weichsel. Die beiden großen Städte an ihrem Ufer,  Bydgoszcz/Bromberg und Torun/Thorn zählt zu den sehenswertesten Städten in Polen. Die 1233 von Kreuzrittern gegründete Stadt weist 335 Baudenkmäler auf. In der Region gibt es einige bedeutende Kurorte und Nationalparks.

Umland von Kostrzyn/Küstrin
Stadt Leszno
Wehrburg rekonstruiert in Biskupin
Stadt Torun (Thorn)
Bei Kostrzyn/Küstrin mündet die Warthe in die Oder. Das Mündungsgebiet ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und ein grenzüberschreitendes ökologisches Entwicklungsprojekt. Darüber informiert das Wiesenmuseum im nahe gelegenen Dorf Owarczy, Haus Nr. 17, an der Straße zwischen Kostrzyn und Slubice.
Leszno/Lissa (50.000 Einwohner) ist geprägt durch den ital. Baumeister Pompeo Ferrari. Nach seinen Plänen wurde das Rathaus im Stil des Barock wieder aufgebaut. Er gestaltete auch die Nikolaikirche um, deren Ursprünge im 15. Jahrhundert liegen.
Hier wurde eine sorbische Wehrburg aus dem 4. Jahrhundert vor Christus rekonstruiert. Sie besteht aus 100 Holzhäusern, die von einem Wall umgeben sind. Die Anlage fand sich ursprünglich auf der ehemaligen Insel in einem nahegelegenen See.
Die Altstadt von Torun/Thorn (200.000 Einwohner) ist seit 1997 als Weltkulturerbe in der UNESCO-Liste aufgenommen. Die 1233 von Kreuzrittern gegründete Stadt weist 335 Baudenkmäler auf.

Umland von Kostrzyn/Küstrin

Stadt Leszno

Wehrburg rekonstruiert in Biskupin

Stadt Torun (Thorn)