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Smacznego – was so viel heißt wie: Guten Appetit!

Die Polnische Küche ist bodenständig und den benachbarten Küchen ähnlich, was Gewohnheiten und Bestandteile anbelangt. Zudem variiert die Polnische Küche regional.

Das Hauptgericht des Tages ist warm und wird in der Regel am späteren Nachmittag (nach der Arbeit) gereicht. Es besteht im Allgemeinen aus einer Suppe und dem Hauptgericht. Morgens und abends stellen Wurst und Käse zusammen mit Mischbrot die Grundnahrung dar, dabei werden die Beilagen extra gereicht und gegessen. Zum Frühstück darf es aber auch Marmelade sein, oder mit gehackten Zwiebeln angerichteter Frischkäse. Das Auflegen der Beilagen auf die Brotscheiben hat erst in den letzten Jahren zugenommen.

Zu festlichen Gelegenheiten, besonders am heiligen Abend, stellt ein mehrgängiges fleischloses Menü ein zentrales Ereignis dar. Dieses Menü hat oft zwölf Speisen, die den zwölf Jüngern Jesu gewidmet sind. Jeder Tischgast sollte dann von jeder Speise etwas probiert haben.

Wir haben Ihnen einige typische Gerichte für Leib und Magen zusammengestellt, auf das die nahrhafte und herzhafte Küche Polens Ihnen vielleicht bei ihren nächsten Besuch in Polen einen Gaumenschmaus beschert.

Polnische Spezialität

Oscypek

Ist ein polnischer elastischer Hartkäse aus Schafsmilch mit natürlicher Rinde. Dieser Käse wird schon seit Jahrhunderten nach einfachem Rezept hergestellt. Er wird zum Trocknen an der Decke der Berghütten aufgehängt und geräuchert. Der Käse hat einen salzigen Geschmack, einen Fettgehalt von 45% und reift zwei bis drei Monate. Dieser Käse darf nur so genannt werden wenn er von Schafbauern in der Tatraregion von Zakopane hergestellt wird.

Suppen und Eintöpfe

Die reichhaltige Auswahl an Suppen und Eintöpfen in der polnischen Küche ist sehr vielfältig. Vor allem wichtig sind Gemüsesuppen, die im Winter für Nachschub an Vitaminen sorgen. Die Zutaten und Variationen der Suppen sind breit gefächert und geschmacklich sehr reizvoll.

Ein paar beliebte, in Polen verbreitete Gerichte dieser Art:

 

 

Bigos – polnischer Krauttopf (Nationalgericht)

Bigos – polnischer Krauttopf (Nationalgericht)

Bei den meisten derartigen Gerichten wurden die Zutaten in der Vergangenheit je nach Vorhandensein und Anlass variiert. Grundzutaten sind Sauerkraut, Weißkohl, (getrocknete) Pilze, Trockenpflaumen und auch gelegentlich Kartoffeln. In unterschiedlichen Mengen werden Schweinefleisch, Krakauer oder Schlesische Wurst hinzugefügt, die Wurst sollte einen recht hohen Fettanteil haben. Leider sind jedoch nicht alle Salamiarten geeignet.
Bigos wird gern „auf Vorrat“ gekocht, da er beim wiederholten Aufwärmen immer besser schmeckt. Traditionell wird es mit rustikalem Bauernbrot serviert.

Bigos – polnischer Krauttopf (Nationalgericht)
Je nach Vorhandensein von Zutaten und Anlass wird Bigos variiert so dass es kein feststehendes Rezept gibt. Bigos wird gern auf Vorrat gekocht, auch weil mehrfaches Aufwärmen den Geschmack verbessert.

Barszcz – Traditionelles Gericht

Barszcz – Traditionelles Gericht (ausgesprochen: barschtsch)

Es wird manchen Ortes auf dem Festtagstisch zu finden sein, aber genauso in jedem Imbiss mit polnischer Küche. Den, der durchaus den typischen süßlich säuerlichen Geschmack des Barszcz wieder geben wird, gibt es in verschiedenen Variationen. Zwei Bekannte sind der klare und weiße Barszcz.

Barszcz czerwony

Klare Rote Rübensuppe wird mit Suppengrün, Rote Bete und verschiedenen Gewürzen zum kochen gebracht bis sie eine rote Färbung angenommen hat. In Abhängigkeit davon, ob man den Barszcz ohne weitere Zutaten oder mit Teigtaschen serviert, ist er in einer Schale ohne Löffel oder im Suppenteller mit Löffel angerichtet. Die Teigtaschen sind im Grunde kleine Piroggen.

Zurek Wielkopolski

Saure Mehlsuppe ist eine herzhafte Suppe, die praktisch in manchen Regionen ein fester Bestandteil des Festmahls am Ostersonntag ist. Hervorzuheben ist ihr leicht säuerlicher Geschmack, der durch das vergorene Roggenschrot (Zurek) zustande kommt. Einige Zutaten sind Weißwurstscheiben, Suppengemüse, Eier und Zwiebeln die unterschiedlich hinzugefügt werden. Mit Zitrone, Knoblauch und Majoran wird das ganze abgeschmeckt. Zu besonderen Anlässen wird Zurek im Brotlaib gereicht, dabei handelt es sich um ein ausgehöhltes Krustenbrot.

Rote Rübensuppe – Barszcz czerwony
Saure Mehlsuppe – Zurek Wielkopolski

Klare Rote-Beete-Suppe, die zu Pasteten oder gefüllten Pfannkuchen aus der Tasse getrunken wird oder als Tellergericht mit uszka (wörtlich Öhrchen), kleinen Teigtaschen, die Tortellini ähneln, oder mit Pierogi serviert wird.
Der polnische Name Żur leitet sich vom deutschen Wort sauer (früher sūr). Da man für diese Suppe wenig Zutaten braucht, diese oft billig sind, und man größere Mengen davon kochen kann, war die Suppe bei der armen Bevölkerung sehr beliebt; wegen der Vielzahl an Kohlenhydraten ist sie sehr nahrhaft.

Krupnik – Graupensuppe

Krupnik – ist die polnische Bezeichnung für eine Gersten-Suppe (Graupensuppe)

Als Fleischeinlage können Schweinerippchen oder alternativ auch Rindfleisch mit Knochen oder Hähnchenflügel verwendet werden. Die auf der Basis einer Fleischbrühe mit Suppengemüse und eingeweichten Pilzen gekocht werden. Des Späteren werden kleine Fleischstücken als Einlange und deren Hauptbestandteil Gerstengrütze verwendet. Mit ihren charakteristischen und in diesen Breitengraden schon fast vergessenem Geschmack, wird dieses mit Kartoffeln, Karotten und Pilzen verfeinert.

Krupnik – Graupensuppe mit Fleischeinlage
Der polnische Krupnik ist eine nicht nur sehr schmackhafte Suppe, er ist auch sehr nahrhaft. Werden die Kartoffeln gesondert mit in Butter
gebräunten Zwiebeln oder nur mit Fett und Petersilie gereicht, bildet Krupnik ein vollständiges Gericht.

Flaki

Ist eine polnische würzig pikante Suppe mit Kaldaunen (Kutteln, Streifen geschnittenen Vormagen von Wiederkäuern) vom Rind. Die traditionelle polnische Suppe erfreute sich schon im 17. Jahrhundert bei der Szlachta* großer Beliebtheit. Früher war sie auch unter der deutschen Bevölkerung Ostpreußens bekannt, und besonders in Königsberg oft gegessen. Und dank der polnischen Diaspora** in Frankreich, hat sie dort ein Eigenleben entwickelt, und ist in verschiedenen Variationen vorhanden.
*) bezeichnet den Adelsstand im Königreich Polen

**) religiöse oder ethnische Gruppen

Eine Suppe mit in Streifen geschnittenem Rinderpansen, Gemüse wie Karotten, Sellerie, Zwiebeln oft scharf gewürzt, ist vergleichbar mit dem ostpreußischen Fleck oder den sächsischen Flecken.

Polnische Gerichte und Beilagen

Fleisch insbesondere Schweinefleisch, spielt eine wichtige Rolle. Polen hatte im Pro- Kopfverbrauch von Fleisch bis vor einigen Jahren eine weltweite Spitzenposition, bis es von den USA abgelöst wurde. Die Erzeugung von Fleischwaren für die Wurstproduktion erfolgt in Polen meist durch extensive Schweinehaltung vieler Kleinbetriebe.

Beliebtester Fisch in Polen ist der Karpfen, die Zubereitungsarten sind vielfältig, von gebraten über gekocht, in Aspik gibt es zahlreiche traditionelle Rezepte.

Kartoffeln werden häufig gestampft zubereitet, Salzkartoffeln werden auch gerne gegessen. Eine urpolnische Beilage ist gekochte Buchweizengrütze, welche aber immer seltener anzutreffen ist. In Schlesien werden sehr gerne Kartoffelklöße gereicht. Neben Kartoffeln bildet Weißkohl das Hauptgemüse, gegessen werden jedoch auch viele weitere Gemüsesorten, die in Polen noch meist voll durchgegart werden. Häufig mit Butter in gebräunten Semmelbröseln paniert, dies wird in der internationalen Küche als Polonaise bezeichnet.

Als Hauptgewürze in Polen sind Majoran und Koriander sehr beliebt, hauptsächlich bei der Wurstherstellung. Auch Dill, Knoblauch, Wacholder und der Kümmel rangieren hoch auf der Beliebtheitsskala.

Eine kleine Auswahl beliebter Beilagen und „Pierogi“:

 

Golabki

Golabki

Krautwickel ist wie der Name schon sagt, der Kohl als Mantel für eine Füllung. Die aus Reis, Fleisch, oder einer Mischung aus beidem besteht und mit Waldpilzen verfeinert werden kann. Als Hauptbestandteil wird Kohl in vielfältigen Variationen als Vitaminlieferant in der dunklen Jahreszeit sehr geschätzt. Der Unterschied zu den deutschen Kohlrouladen ist, das in Polen der Krautwickel gekocht wird. Bei einem jungen Kohlkopf sollte das Tomatenmark am Anfang der Garzeit dem Krautwickel hinzu gegeben werden, dass Tomatenmark macht die Krautblätter bissfester.

Golabki Krautwickel
Kohl wird in vielfältigen Variationen als Vitaminlieferant in der dunklen Jahreszeit sehr geschätzt. Eine Reihe von Suppen und Eintöpfen haben Kohl als Hauptbestandteil in irgendeiner Form.

Kluski slaskie – Schlesische Kartoffelklöße

Kluski slaskie

Schlesische Kartoffelklöße sind in Ihrer Region als Beilage sehr beliebt und können zu allen Fleischsorten gereicht werden. Die Oberfläche hat eine Vertiefung die dazu dient Bratensoße auf dem Kloß zu halten, die sich sonst auf dem Tellerboden sammelt. Ansonsten werden sie wie normale Kartoffelklöße mit Mehligkochende Kartoffeln, Stärke und Ei zubereitet.

Kluski slaskie – Schlesische Kartoffelklöße
Dieses Rezept basiert vor allem auf dem richtigen Verhältnis von Kartoffeln und Kartoffelmehl. Diese lockeren Kartoffelklösse können in der Mitte mit Weissbrotwürfeln gefüllt werden, die man vorher in etwas Butter angeröstet hat.

Kopytka

Kopytka

Kleine Kartoffelklößchen, gekocht, meist mit Butter, Zucker und Zimt serviert. Der Name „Kopytka“ heißt soviel wie „kleine Hufen“, was aus der Form der Kopytka hervorgeht. Da diese gerollt und dann schräg abgeschnitten werden.

Kopytka – kleine Kartoffelklößchen
Der Name Kopytka heißt soviel wie kleine Hufen, was aus der Form der Kopytka hervorgeht. Die Klößchen sind gar, wenn sie vom Topfboden an die Oberfläche kommen und müssen dann schnell mit einer Schöpfkelle herausgenommen werden.

Pierogi (Piroggen)

Pierogi (Piroggen)

Pierogi sind ein fester Bestandteil der polnischen Küche. Es sind gefüllte Teigtaschen aus Nudelteig (ähnlich wie Maultaschen) die im heißen Wasser gegart werden. Gerne werden sie danach in der Pfanne gebraten aber die weitere Verarbeitung und Füllungen Variieren von Region zu Region. Der Geschmack kann von herzhaft bis süß zu einer abwechslungsreichen Mahlzeit bei polnischen Festmahlzeiten sein. Sie werden manchmal mit gebraten Zwiebeln oder saurer Sahne angerichtet.

Einigen beliebte Variationen:

Pierogi ruskie

Piroggen mit Käse-Kartoffelfüllung ist die verbreitete Variante, Schichtkäse und gekochte Kartoffeln werden zusammen durch eine Kartoffelpresse gedrückt und mit angebratenen Zwiebeln und Eigelb verrührt. Wobei hier mit “ruskie” nicht russisch, sondern Ruthenisch* gemeint wird.

Pierogi z kapusta

Piroggen mit Sauerkrautfüllung werden mit Waldpilzen und angebratenen Zwiebeln verfeinert und in kurze Stücke gehackt oder durch den Fleischwolf gedreht.

Pierogi – Piroggen mit Pilzfüllung

Sind ein Original aus Mischpilzen und Zwiebeln, die angebraten werden. Anschließend klein gehackt bzw. durch den Fleischwolf gedreht, wird die Füllung mit Ei und Paniermehl gut verrührt.

Pierogi – Piroggen mit Waldbeerefüllung

Eine süße Pierogi Variante ist die mit Waldbeeren, diese werden mit Kartoffelnmehl verrührt und Zucker abschmeckt, schon ist die Füllung fertig.

Diese Art von Pierogi wird mit saurer Sahne übergossen und mit Zucker bestreut serviert. Es können auch als Füllung entsteinte Kirschen oder Erdbeeren verwendet werden.

 

*)Eine ostslawische Sprache, die im 14. bis 18. Jahrhundert im Osten des polnisch-litauischen Staates von den Vorfahren gesprochen wurde.

Pierogi (Piroggen), gekochte und/oder in Butter angebratene Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen wie z.B. Sauerkraut, Weißkäse, Quark, Pilzen, Fleisch, Obst und Früchten (vergleichbar mit den deutschen Maultaschen).
Die Art der Herstellung, Füllungen und Bezeichnung variiert von Region zu Region. „Pir“ (russisch пир) bedeutet Schmaus, Gastmahl oder Fest, und so sind Piroggen ein beliebter Bestandteil von russischen Festmahlzeiten.
Sie können als Vorspeise, Hauptgericht oder Nachtisch (zum Tee) gereicht werden. Ukrainische und Mennonitische Einwanderer machten sie zu einem sehr populären Gericht in Kanada, wo sie unter dem Namen Perogies mit vielerlei verschiedenen Füllungen in den Tiefkühltruhen jedes Supermarktes zu finden sind.

Chlodnik owocowy i litewski – Himbeerkaltschale

Chlodnik (gesprochen: huodnik)

Himbeerkaltschale ist wie der Name sagt ein kalt zubereitetes Gericht. Das vor allem im Sommer erfrischend ist und anstelle der Suppe aufgetischt wird. Die Kaltschale kann mit verschiedenen Früchten auch als Nachspeise serviert werden. Nachdem Milch und Sahne miteinander verrührt wurde, rührt man die Himbeeren darunter. Die Kaltschale frisch aus dem Kühlschrank wird mit Graubrottschnitten serviert.

Diese Kaltschale kann auch mit verschiedenen Gemüsesorten zubereitet werden. Eine gängige Möglichkeit ist mit Roter Bete und Dill. Hört sich zuerst ungewöhnlich an, ist aber ein schmackhaftes Erlebnis.

Auch kalte Sommersuppen haben in Polen Tradition. Unter diesen erfreuen sich auch Fruchtsuppen großer Beliebtheit, wie etwa die traditionelle Himbeerkaltschale oder Heidelbeersuppe.

Kuchen und Gebäck

Lassen Sie sich begeistern von schmackhaften heimischen Kuchen zum Sattwerden. Die Zutaten sind keine Exoten, die meisten Dinge hat man eh im Haus und sind gesund. So haben polnische Hausfrauen leckeren Kuchen gebacken.

Apfelkuchen mit Pudding

Jabłecznik z budyniem

Apfelkuchen mit Pudding mal etwas anders, einfach Mürbeteig in zwei Hälften dünn für oben und unten ausgerollt. Dazwischen mit frischen Äpfel aus dem Garten belegt und anschließend wird noch warmer Pudding obenauf glatt gestrichen. Der Hit bei Kindern, denn die lieben Pudding bekanntlich und wenn er dann noch «gesund» mit Apfel daherkommt, fehlt nichts.

Dieses polnische Apfelkuchen-Rezept hat gleich mehrere Vorteile: Die Zubereitung geht relativ schnell, man braucht keine exotischen Zutaten und es kommt ein ganzes Blech dabei heraus. Keine Sorge, zu viel wird es nie sein, da der Kuchen immer gut ankommt und leicht schmeckt – und auch leicht ist.

Schlesische Mohnkränzlein

Schlesische Mohnkränzlein

Brauchen Sie etwas zum Tee oder Kaffee? Ideal auch für Winter und Weihnachten, mit etwas Mohn ist der Teig leicht angerührt. Alles in einen Spritzbeutel gefüllt und in gewünschten Formen aufs Backblech portioniert.

Brauchen Sie schnell etwas zum Tee oder Kaffee? Dann haben wir etwas für Sie: Leckeres, leichtes und kleines Gebäck, schnell gebacken: Schlesische Mohnkränze. Ihre Mohnkränze sind ja schon fertig – und Ihr Besuch wird sie lieben!

Karpatka

Karpatka

Gebirgskuchen mit Pudding weil er aussieht wie die Berge der Karpaten in «klein» natürlich. Und er ist ein Genuss auf höchsten Gipfeln! Beim Karpatka handelt es sich um einen zweischichtigen Eierteigkuchen mit Puddingfüllung. Wo der Teig nicht glatt gestrichen wird, sonst gibt es keine schönen Berge.

Er heißt Karpatka, weil er aussieht wie die Berge der Karpaten in klein – übersetzt könnte man von -Karpätchen- reden. Und er ist ein Genuss auf höchsten Gipfeln! Beim Karpatka handelt es sich um einen zweischichtigen Eierteigkuchen mit Puddingfüllung. Das klingt komplizierter, als es ist! Der Karpatka lässt sich schnell zubereiten.

Polnischer Trinkgenuß

Auch wenn man immer weniger Vodka in Polen trinkt, ist Vodka für die Polen noch das Getränk für ein unbekümmertes Gespräch oder was eine schwierige Diskussion erleichtert. Der Name hat sich über die Zeit verändert, früher wurde das Getränk „Okowita“ (Aqua vitae – Wasser des Lebens auf Latein) genannt. Bevor das Getränk den Namen Vodka (Vodka ist dem Wort „woda“ -Wasser ähnlich) erhielt, wurde der Name „gorzalka“ (Verb „gorzec“ bedeutet „brennen“) benutzt. Eine der besten Marken ist Zubrowka mit dem charakteristischen Aufkleber der einen Wisent* zeigt. Es wird in der nähe des berühmten letzten Wisent (Europäisches Bison, ähnlich dem amerikanischen Bison und uneingeschränkt kreuzbar. Sind in weiten Teilen ihres einstigen Verbreitungsgebietes ausgestorben) Reservat in Europa hergestellt. In jeder „Zubrowka“ Flasche befindet sich ein langes, spezielles Grasblatt, das dem Vodka die grüne Farbe und einzigartigen Geschmack verleiht.
Eine andere Vodka – Spezialität ist „Krupnik“ – Vodka mit Honig. Es gibt auch „Goldwasser Vodka“ – Vodka mit echten Goldflocken.
Polen gilt als Land der Biere.  Diese werden nach verschiedenen Brauarten gebraut, beliebter sind die weniger herben Sorten. Fast jede größere Stadt hat eine eigene Brauerei. Bekannte Marken sind u.a. Żywiec, Okocim, Piast, Warka, Lech oder Tyskie.

„Glühbier“ ist eine polnische Spezialität wo heißes Bier mit Honig oder Himbeersaft und Gewürzen wie beim Glühwein zusammen aufkocht werden. Gesund in den kalten Jahreszeiten, stärkt es mit wohltuenden Geschmack.

In den warmen Jahreszeiten wird oft kaltes Bier mit Himbeersirup gemischt (piwo z sokiem) ohne Gewürze und durch ein Strohhalm getrunken.

 

Als das älteste Getränk aller slawischen Völker wird „Met“ betrachtet. Es ist ein Genuss „Met“ auszuprobieren, er schmeckt delikat und süß.
Alkohol darf in Polen nicht auf der Straße getrunken werden. Verstöße können mit einem Ordnungsgeld geahndet werden.

Zubrowka
Krupnik
Polnisches Glühbier
Met

Grasovka ist ein polnischer Wodka der Gattung Żubrówka. Der polnische Name „Żubrówka“ stammt von dem Wort żubr, was übersetzt Wisent bedeutet. Kennzeichnend für den Wodka ist der Halm des Mariengrases Hierochloe odorata in jeder Flasche, welcher für das Waldmeister-Aroma sowie die leicht gelbliche Farbe verantwortlich ist.
Krupnik ist ein traditioneller süßer Wodka (Honig-Likör). Er basiert auf Kornbrand und Honig und ist vor allem in Polen und Litauen populär. Er besteht zu 40 bis 50 % aus Trinkspiritus (nicht vergällter Spiritus), Honig und bis zu 50 unterschiedlichen Kräutern.
Den Skeptikern sei gesagt: Das Zeug schmeckt wirklich! Das Glühbier wurde in Polen erfunden, dort gibt es das Winters in jeder Kneipe. Mit Ingwer, Himbeersirup, Nelken und Zimt. Grzane Piwo heißt es, ist unglaublich lecker und macht warm. Und müde.
Met, auch Honigwein genannt, ist ein alkoholisches Getränk aus Honig und Wasser. Teilweise werden auch, besonders in der privaten Produktion, verschiedene Gewürze, Früchte und Fruchtsäfte (zumeist Äpfel und Apfelsaft) zugegeben oder anstelle des Wassers benutzt. Ursprünglich wurde Met mittels spontaner Gärung hergestellt.

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